01

Das Material nach der Sammlung definieren

Erfassen Sie Zusammensetzung, Feuchte, Verpackungen und weitere Störstoffe sowie Mengen und Schwankungen. Beschreiben Sie Lagerung und Transport. Verändert die Aufbereitung das Material, ist das aufbereitete Substrat zu bewerten; es verhält sich nicht zwangsläufig wie der ursprünglich erfasste Abfall.

02

Dieselbe Systemgrenze verwenden

Vergleichen Sie Sammlung, Aufbereitung, Behandlung, Betriebsmittel, Personal und Reststoffmanagement auf gemeinsamer Grundlage. Fragen Sie bei Kompostierung, Vergärung, Trocknung und kombinierten Ansätzen, welche Nebenprozesse und Infrastruktur im Angebot enthalten sind und welche außerhalb liegen.

03

Den Weg jedes Ausgangsstroms prüfen

Listen Sie die für das Konzept relevanten festen, flüssigen und gasförmigen Ausgangsströme. Klären Sie Nutzung, Qualitätsanforderungen, Lagerung, Transport und Alternativen bei fehlendem Absatz. Eine Verwertungsaussage bleibt unvollständig, solange Produktabnahme oder Reststoffmanagement offen sind.

04

Unsicherheiten in einen Prüfplan überführen

Unterscheiden Sie durch repräsentative Daten gestützte Annahmen von offenen Prüffragen. Bei Mischungen sollten die Eigenschaften jedes Ausgangsstroms sichtbar bleiben. Eine begründete Vorauswahl kann zunächst angemessener sein als eine endgültige Verfahrensentscheidung.

Quellen & Kontext

Hintergrundquellen am 9. Oktober 2026 geprüft. Die Prüffragen und Strukturen sind redaktionelle BGF-Hinweise; die Quellen sind keine BGF-Projektnachweise oder Empfehlungen für BGF. Die Anwendung richtet sich nach Standort, Daten und vereinbartem Umfang.

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